Eine sehr ausführliche (55 Seiten) und gut verständliche Einführung in die Grundlagen von Facebook hat Annette Schwindt von Schwindt-PR gratis als E-Book in ihr Blog In Sachen Kommunikation gestellt. (Danke, Birgit, für den Tipp!)
Nein, es ist keine Anleitung, wie man Facebook für das Marketing nutzen kann. Soll es aber auch gar nicht sein. Es ist eine sehr solide – und aktuelle – Einführung in die Funktionen von Facebook. Und als solche ist das E-Book Klasse.
A propos Facebook: Irgendwas in mir weigert sich ja immer noch, dieses Social Network als Business-Instrument ernst zu nehmen. Allein dieses "Freunde werden". Tatsächlich kann ich meine wirklichen Freunde so ziemlich an zwei Händen abzählen. Aber bei Facebook ist man per einem Klick "Freunde". Und was haben Freundschaften mit Business zu tun? Warum sollten meine Business-Partner daran interessiert sein, ob ich Single bin oder in einer Beziehung lebe? Oder gar, ob es in dieser Beziehung gerade kompliziert ist? Man merkt dem Tool schon noch arg an, das es mit völlig anderer Intention als einer geschäftlichen gegründet wurde.
Aber Facebook boomt seit ein paar Monaten wie nix Gutes. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, wieso es dazu kam? Auf die Gefahr hin, mich hier als unbelesen zu outen: Weiß jemand von euch, woran das liegt? Twitter boomt rrrraaaasend, Facebook boomt, MySpace's Stern sinkt tüchtig – warum das eine so, das andere so?
Und fast täglich kommen neue Funktionen und Applikationen bei Facebook hinzu, viele davon deutlich in Richtung Business weisend, seit kurzem gibt es sogar die phänomal innovative Möglichkeit, sein Profil nicht mehr als Kombination irrsinnig vieler Ziffern sondern mit dem eigenen Facebook-Namen zu finden (Mann o Mann, an dem Morgen nach der Nacht der Einführung dieser Möglichkeit war auf twitter vielleicht was los – kam mir vor wie der Run auf die Buchhandlungen bei der Veröffentlichung eines neuen "Harry Potter).
Und ja, natürlich bin ich selbst bei Facebook und ja, ich berate meine Kunden dahingehend, dass es ein sehr wichtiges Marketingtool ist. Stimmt ja auch und es wird täglich wichtiger. Aber wisst ihr was? So richtig, richtig kapiert, warum das so ist, hab ich noch nicht.
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Tags:E-Book, Facebook, Social Media















Vielen Dank für die Weiterempfehlung meines eBooks! :-)
Das Schöne an Facebook ist, dass man frei darin ist, wie man ein Profil einrichtet. Ich kann es rein privat nutzen, rein geschäftlich oder beides (mit den entsprechenden Privatsphäre-Einstellungen).
Und selbst wenn ich bereits ein privates Profil habe, kann ich für berufliche Zwecke zusätzlich eine Facebook-Seite einrichten, auf der andere Facebooknutzer Fan werden können, ohne mit meinem privaten Profil verbunden zu sein.
Facebook hat übrigens weitere PrivatsphreOptionen angekündigt (s. eBook, Fußnote S.4), mit denen diese Trennung dann sogar im selben Profil funktionieren soll. Man darf gespannt sein.
Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
Man merkt dem Tool schon noch arg an, das es mit völlig anderer Intention als einer geschäftlichen gegründet wurde.
Warum "noch"? :-)) Will sich Facebook denn zur Businessplattform wandeln?
Eine Übersicht der Funktionen finde ich nützlich, auch wenn ich bis jetzt noch jedes Social-Media-Dingsda rein intuitiv erschlossen hab.
Ich würde mal schätzen, dass Facebook gerade – auch geschäftsmäßig – erfolgreich ist, weil man da eben mögliche Geschäftspartner ohne konkrete Akquisehintergründe treffen kann, eher im Privaten, im Persönlichen, um zu gucken, ob die Chemie stimmt. Allerdings bin ich bei Facebook zum allergrößten Teil mit Menschen "befreundet" (stimmt, der Ausdruck befremdet mich auch mitunter, ich verwende den auch nicht inflationär), die ich auch irl kenne, das ist nicht so auf Wachstum ausgelegt.
Facebook erscheint mir vom Design her "erwachsener" als Myspace, diese ganze Spielkramapplikationen widerlegen das aber dann auch wieder. Myspace ist für viele sicher der Einstieg gewesen, auch zum Bloggen, und für Musik und Musiker noch immer relevant.
PS: Übrigens steht hier unten unter "absenden" ein einsames kleines "a", ich klick das Häkchen dazu mal an, ich nehme an, das ist die Benachrichtigungsfunktion?
Als Tipp-Spenderin schieb ich gleich noch einen hinterher: Die SZ hat das Thema gestern aufgegriffen und im Beitrag "Freundschaft? Nein, danke" ein paar Facebook-Regeln zusammengetragen. Quintessenz: "Eine Mitgliedschaft bei Facebook kann ganz schön stressig sein – muss sie aber nicht". Allerdings wird dort abgeraten, Facebook beruflich zu nutzen.
Perfekt, genau das habe ich gesucht – ein eBook wie ich Facebook bzw. Social Media allgemein sinnvoll einsetzen kann.
Besten Dank und weiter so.
Hi,
erst einmal finde ich es klasse das dieses E-Book gratis angeboten wird! Facebook hat einen guten Grund ernst genommen zu werden, denn man kann als Webmaster genau seine Zielgruppe ansprechen – sonst wären die Personen ja kein Fan ;). Wenn Werbung dann auch noch gezielt eingesetzt wird ist Facebook ein super Marketinginstrument!
Grüße