Am letzten Wochenende steppte in Hamburg der Bär in Sachen Musikbusiness. Reeperbahn-Festival, Reeperbahn-Campus und eben der Kiezkongress. Der übrigens wirklich gut organisiert und viel besucht war.
Obwohl ich selbst ja aktiv schon lange aus dieser Branche raus bin, hat man mich gebeten, dort einen Workshop zu machen. Aber gern.
Thema waren die Social Media im Musikbusiness.
Bei Slideshare habe ich den Gesprächsfaden dazu target="blank" eingestellt. Irgendwann demnächst werden alle Workshopunterlagen des gesamten Kongresses auf der Site vom KiezKongress im Downloadbereich zu finden sein.
Auch wenn ich selbst nicht mehr im Musicbiz arbeiten, ich hab natürlich noch Freunde und Bekannte aus der Branche. Und bin immer wieder erstaunt, wie wenig in dieser doch so "hippen" Branche Blogs, Twitter, Facebook… eingesetzt werden. Wundert mich doch…
Das einzige soziale Network, in dem sich wirklich viele tummeln, ist MySpace. Aber das ist ja auch klar. Ohne MySpace geht's im Musicbiz nun wirklich nicht.
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Tags:Marketing, Online-Veröffentlichungen, Social Media














Ich glaube, das ist ein deutliches Zeichen, wie sehr sich das Internet aufsplittet – und wie sehr es sich in Zukunft noch viel stärker aufsplitten wird. ich glaube nicht an den Traum der Application oder des Social Networks, die/das alle Menschen miteinander verbindet. Wir haben ja auch so nicht das Interesse, mit allen Menschen der Welt Kontakt zu pflegen – was für ein Horror auch! Wie im wirklichen Leben tut man sich mit Seinesgleichen zusammen. Musiker hängen gern mit Musikern ab, Versicherungsfachangestellte wahrscheinlich mit anderen Büroangestellten. Musiker gehen zu MySpace, für Twitter muss man über 30, online-affin und sehr kommunikativ sein (Quatsch natürlich mit dem Alter, aber ist zumindest in Deutschland doch so), Facebook greift wieder eine andere Klientel ab, Xing will was ganz anderes – und dann gibt es soo viele Networks, für die hätte ich nicht mal Zeit, aber die existieren auch. All die Chatgruppen bei den Free-Web-Anbietern. Die Dating-Services. Angebote wie Friendster, Stayfriends… ach sie fallen mir gar nicht ein gerade. ich glaub, ich muss mal was drüber schreiben :) Allein die Anzahl der Party Rooms (oder wie sie auch immer heißen)… Ich finde diese Aufspaltung übrigens ganz angenehm, weil sie die Internetwelt auch wieder übersichtlicher macht. Gut wäre vielleicht eine Oberfläche, von der aus man gezielt zu der einen oder anderen Community kommen, sie auch finden kann. Abseits von Google meine ich dabei. So nach dem Motto: Ich suche das Treffen der Sofa-Aufpolsterer, die gerne Yoyo spielen. Ja, ich muss da mal was bloggen, ich merke, es gärt in meinem Kopf… :)