Das sehe ich ähnlich wie Klaus, der PR-Blogger in seinem Artikel: Jack Wolfskin in der öffentlichen Abmahnfalle
Erst miteinander reden sonst entsteht leicht ein Imageschaden.
Klaus schreibt:
Wenn das Markenimage unter der öffentlichen Kritik leidet, stellt sich auch die Frage nach einer Abwägung und mehr Sensibilität im Umgang mit den Prosumenten. Ist das Risiko einer Abmahnung für eine Marke nicht inzwischen viel zu groß? Allzu schnell wird man an den Online-Pranger gestellt und könnte dadurch Konsumenten zu verlieren? Meiner Ansicht nach sollten Markenartikler wie Jack Wolfskin immer auch mit den negativen Reaktionen rechnen und vor den juristischen Maßnahmen viel stärker auf den Dialog mit den Kunden setzen.
Klaus führt als Argumet für einen sensibleren Umgang im Business miteinander vor allem den Imageschaden an, der Unternehmen entstehen können, wenn sie vor jeden Dialog juristische Schritte stellen.
Dem stimme ich zu, würde aber noch weiter gehen: Nicht nur aus Gründen potenziellen Imageschadens sollten Unternehmen in Konfliktsituationen erst mal miteinander reden. Sondern auch, weil der direkte Dialog oft effizienter - und menschlicher! – ist: Missverständnisse lassen sich schneller ausräumen, Kompromisse problemloser gefunden werden und und…
Und ich denke ähnlich wie Ralf Schwartz, der im Werbeblogger schrieb:
Mit Jack Wolfskin vergreift sich wiedermal eine weltweit agierende und sich selbst für integer haltende Marke an den kleinsten und schwächsten Gliedern des Long Tail.
Mal ehrlich: Muss das sein? Hat das ein etabliertes Unternehmen nötig? Kann es sich Kleinunternehmen gegenüber nicht großmütiger zeigen? Oder die "Davids" statt als "Feinde" vielleicht sogar wie ein Mentor behandeln und sie zum Beispiel unter einem Kooperationsprojekt wie "Marken auf Pfoten" unter einem Dach versammeln? Ich denke, davon hätte ein Unternehmen wie Jack Wolfskin VIEL mehr. Imagegewinn und Profit.
Foto: Michaela Weber, pixelio
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Tags:Abmahnung, Reputationsmanagement














