Mehr Würze ins Marketing: Scharf, schärfer, am schärfsten
Heide liefert mit ihren vorgegebenen Überschriften der Beiträge zu ihrer Advents-Aktions-Blogparade: Mehr Würze ins Marketing ja wirklich schöne Steilvorlagen zum Assoziieren. Und ich nutze diesen buchstäblichen Spiel-Raum einfach dazu, dieser Assoziationslust nachzugeben. Ihr findet hier also nicht einen durchgängigen Beitrag sondern eine Sammlung von (Selbst-) Marketing-Tipps für Selbstständige, die mir beim Spielen mit dem Wort „scharf“ einfallen.
Seid scharf auf euren Job
Neben Know How und Können ist Leidenschaft für das eigene Tun der beste Garant dafür, dass ihr euren Job richtig gut macht. Versucht also, mehr und mehr dahin zu kommen, eure Wunsch-Jobs für eure Wunsch-Kunden zu bearbeiten.
Kalkuliert eure Honorare scharf
Wisst ihr, welchen Stundensatz ihr nehmen müsst, um finanziell über die Runden zu kommen und möglichst noch schöne Überschüsse zu erwirtschaften?
Hier eine kleine Hilfestellung dabei:
Als Freiberufler müsst ihr mit euren zeitlichen Ressourcen sehr sorgsam umgehen. Im Gegensatz zu größeren Unternehmen mit viel Personal sind eure nämlich eng begrenzt. Blockiert eure rare Zeit also möglichst nicht mit schlecht bezahlten Projekten sondern tut viel dafür, gut bezahlte Projekte anvertraut zu bekommen.
Das eine Mittel für tolle Jobs von Wunschkunden heißt: Gute aktive Akquise, das andere, mittelfristig befriedigendere und erfolgreichere: Exzellentes Selbstmarketing.
Wer in diesem Bereich übrigens noch Handlungs- oder Lernbedarf sieht, möge doch an meinem Online-Workshop Selbstmarketing bei akademie.de teilnehmen.
Und weil ja bald Weihnachten ist, schicken euch akademie.de und ich euch scharfes ;-) Schmankerl dazu: Gebt bei eurer Anmeldung im Feld: „Wie sind Sie auf diesen Workshop gestoßen?“ das Stichwort „Blogparade Mehr Würze ins Marketing“ an und zack – fällt eure Workshop-Rechnung 25.- Euro niedriger aus als normal.
Schärft euer Profil
Erarbeitet gründlich und sorgfältig eure Alleinstellungsmerkmale (USPs) und grenzt euch damit scharf von Kollegen ab, die (scheinbar) ähnliche Leistungen anbieten wie ihr.
Wie das geht? Das könnt ihr zum Beispiel in oben genanntem Workshop lernen, aber ihr findet auch in vielen Blogs Infos und Anregungen dazu. Zum Beispiel hier:
Gitte Härter in Unternehmenskick: Warum sollte man ausgerechnet mit Ihnen arbeiten?
Dienstleistungsmarketing-Blog: Jeder braucht es, kaum einer hat es: Alleinstellungsmerkmal.
Je klarer und detaillierter ihr wisst – und das auch kommuniziert – womit ihr euren Kunden das Leben leichter, angenehmer, erträglicher… macht und welche ihrer Probleme ihr löst, desto eher werden Kunden von allein auf euch zukommen.
Zur Schärfung des Profils gehören natürlich noch andere wichtige Dinge als das Herausfinden der eigenen USPs, aber hier lasse ich’s jetzt mal dabei.
Scharfe Bilder
Das klingt so simpel, aber wenn ich so manchen Flyer oder auf so manche Website guck, ist’s wohl doch zwei Sätze wert: Nutzt das Können professioneller (!) Fotografen und professioneller Designer. Die Bildsprache ist ungeheuer wichtig bei Selbstmarketing und Marketing für Produkte oder Dienstleistungen. Die Bilder müssen inhaltlich passen und sie müssen professionell fotografiert sein. Besonders, besonders, besonders wichtig ist das bei Fotos von euch selbst und hier wieder besonders, besonders, besonders wichtig, wenn ihr Dienstleistungen anbietet: Der Kunde hat kein Produkt zum Anfassen, testen und bewerten, um Vertrauen zu fassen und zu kaufen. Ihr selbst seid es, die der Kunde zu deutlich mehr als 50 % einkauft. Also müssen eure Texte und Bilder (!) ihm die Gelegenheit geben, euch als kompetent und sympathisch zu empfinden. Unscharfe Familienschnappschüsse tun das nicht.
Scharfe Formulierungen
Vergesst den Satz „Schreiben kann doch jeder“. Gute Texte – geschrieben oder gesprochen -, die den Inhalt einfach, exakt und einfallsreich kommunizieren, sind enorm wichtig für das Marketing und das Selbstmarketing.
Wie sagte der große Pulitzer so treffend:
Schreibe kurz – und sie werden es lesen.
Schreibe klar – und sie werden es verstehen.
Schreibe bildhaft – und sie werden es im Gedächtnis behalten.
Und auch Mark Twain brachte messerscharf formuliert auf den Punkt, was ich hier meine:
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen
ist derselbe wie der zwischen dem Blitz und dem Glühwürmchen.
Mist, mir fallen gerade noch zig andere Assoziationen im Zusammenhang mit Marketing zum Titel ein, aber irgendwann ist’s auch genug für ein Blogposting. In diesem Sinne also: Viel Spaß und Erfolg beim (Selbst-) Marketing:
Damit’s in Sachen Erfolg nicht haar-scharf daneben geht [Kalauermodus off].
Fotos: BirgitH, Viktor Schwabenland pixelio



03. Dez. 2009 


























Das sind doch gute Tipps für alle Existenzgründer, die über erfolgreiches Marketing nachdenken. Mit etwas Web 2.0 gewürzt, so schmeckt das besonders gut.