Aus dankbar empfundenem gegebenem Anlass entsteht dieser Artikel. Denn vor und während des Relaunches meiner Website/meines Blogs bekam ich einiges an unentgeltlicher Unterstützung aus verschiedenen Netzwerken.
Das waren zum Teil technische Tipps, die ich mir zur allergrößten Not aber auch aus dem Internet hätte suchen können. Dank toller Netzwerke musste ich das nicht, darüber bin ich auch sehr froh, aber das ist eigentlich nicht das, was ich hier meine.
Brainstorming meine ich hier und subjektvie Feedbacks, die Wahrnehmungen beschreiben.
Zwar sind wir in heutigen Zeiten alle darauf konditioniert zu netzwerken. Dennoch stelle ich oft in Gesprächen mit Kunden fest, dass sie viele Chancen des Networking ungenutzt lassen:
- Wenn es zum Beispiel um das Naming eines Unternehmens oder eines Produkts geht, braten viele nur im eigenen Saft, statt den Input ihrer Networking-Partner zu nutzen, online oder offline ein Brainstorming dazu auszurufen.
- Wenn Unternehmer nach neuen Geschäftsideen, Positionierungen, Strategien suchen, geben sie noch viel zu oft den einsamen Steppenwolf statt sich mit Ihren Netzwerk-Partnern auszutauschen oder einfach Freunde und Bekannte in ihre Überlegungen einzubeziehen.
- Oder wenn – und das eben war der konkrete Anlass für diesen Beitrag – man eine neu Website erstellt, kann man der eigenen Betriebsblindheit begegnen, indem man sie seinen Netzwerk-Partnern vorstellt und um Feedback bittet. Es ist erstaunlich, wie viele tolle Anregungen zum Beispiel in Sachen Nutzerfreundlichkeit oder Übersichtlichkeit man dann bekommt.
Ich glaube gar nicht mal, dass die Leute alles allein machen, weil sie zu stolz sind, andere zu fragen oder weil sie nicht lästig fallen wollen.
Ich glaube vielmehr, dass sie oft einfach nicht auf die Idee kommen, andere in ihre Überlegungen einzubeziehen. Sie sind so vertieft in ihr Business, dass sie vergessen, den Blick nach draußen zu öffnen. Beziehungsweise dafür Sorge zu tragen, dass andere hereinschauen können.
Das Argument, all ihr 'einsamen Wölfe' da draußen, dass Laien doch keine Ahnung von eurem Business haben und deshalb nichts Nützliches dazu beitragen können, zieht übrigens nicht:
Zum Beispiel beim Testen von Websites ist es geradezu zwingende Voraussetzung, dass die Tester keine Ahnung von eurem Business haben. Denn für genau solche Menschen baut ihr eure Internet-Auftritte – nicht für Menschen, die wie ihr selbst tief im Thema stecken.
Und auch beim Überlegen von Namen für Unternehmen oder Produkte ist der frische Input von unvoreingenommenen und völlig unvorbelasteten Leuten einfach Klasse.
Und auch das Argument, liebe 'im-eigenen-Saft-Bratenden', dass ihr kein Netzwerk habt, das ihr befragen könnt, gilt nicht: Jeder hat Familie, Freunde oder Bekannte.
Und es gibt schon prima Online-Tools, mittels derer ihr euch Input von jedermann holen könnt.
Zum Beispiel BrainR vom Ideentower oder bubbl.us, wo in MindMaps gebrainstormt wird.
Also: Nutzt die Ressourcen, die euch weiter helfen und die euch auf richtig gute Ideen bringen können. Dazu braucht ihr nicht mal das inzwischen sehr hippe Co-Working, bei dem ihr mit anderen im selben Büro sitzt. Die ganze Welt kann unser Büro sein. Wie Klasse!
Foto: Dieter Schütz, pixelio
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Tags:Brainstorming, Networking














