Prima: In Zukunft kann ich Instant-Vorträge anbieten. ;-) Bei Gerold Braun hab ich den Hinweis auf's Slidecasting gefunden.
Slidecast ist ein Kunstwort aus Slide + Podcast. Heißt: Ihr könnt eure Präsentations-Folien vertonen.
Und weil ja schon fast Wochenende ist, fallen mir dazu irgendwie nur nicht ganz ernstzunehmende Verwendungsmöglichkeiten ein.
1. Heiser und trotzdem einen Termin als Vortragsredner?
Kein Problem mit Slidecasts. Einfach die Präsentation abfahren und playback den Vortrag halten, also nur synchron die Lippen bewegen. Schwierig wird's nur bei Zwischenfragen aus dem Publikum. Aber dann guckt ihr den Zwischenrufer einfach nur einschüchternd an und schon gibt der Störer Ruhe…
2. Termine versehentlich doppelt vergeben?
Eeeeeaaasy, ganz ruhig bleiben: Schickt einem der Vortragsveranstalter eine CD mit eurem Slidecast und ein gutes Foto von euch, das er per Beamer einblenden kann und schon könnt ihr hier aus der Konserve einen Vortrag halten und dort den anderen Termin wahrnehmen.
Das ist doch enorm praktisch. Zumal euch der Veranstalter eigentlich auch noch dankbar sein muss, spart er doch Reise- und Übernachtungskosten für euch.
3. Effizient, ökologisch vertretbar und sparsam
Wenn man all das bedenkt, sollte man dieses Tool vielleicht nicht nur bei versehentlicher Doppelbuchung einsetzen sondern es grundsätzlich als Alternativ-Vorschlag anbieten. Sparen müssen wir schließlich alle, auch die Veranstalter. Und fürs Klima ist's auch gut, wenn ihr weniger durch die Weltgeschichte jettet.
4. Team-Speaking leicht koordiniert
Wer schon mal versucht hat, zwei prominente Speaker terminlich auf dieselbe Veranstaltung zu koordinieren, weiß, wie schwierig das sein kann. Auch hier können Slidecasts abhelfen. Beide Speaker stimmen ihre Präsentations-Parts aufeinander ab, schneiden alles zu einer Präsentation zusammen und schicken das Ergebnis an den Veranstalter. Weiter wie bei 3. nur mit doppelt positiven Effekten.
Nein, im Ernst:
Präsentationsfolien zu vertonen, ist schon 'ne coole Möglichkeit. Spart einem oft viel Tipperei, weil man Ergänzungen mündlich erklären kann, verhindert aus dem gleichen Grund übervolle Folien und ist natürlich vor allem im Internet super, um Inhalte über den optischen und akustischen Kanal gleichzeitig kommunizieren und damit leichter verständlich machen zu können.
Aber wenn ich mir die Anleitung so angucke: Ich glaube, es ist 'ne ziemliche Frickelei, das hinzubekommen. Ich brech' mir ja schon beim Schneiden eines simplen Podcasts ordentlich einen ab. Und das dann auch noch auf die Folien anzupassen… Fuh. Aber ausprobieren werd' ich's natürlich.
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Tags:Podcast, Präsentation, Slidecast, Tool














Je nach Anwendungszweck könnte das Firefox plugin Capture Fox auch eine Lösung darstellen. Das Ding kann nicht nur den Browserinhalt sondern ggf. auch den ganzen Bildschirm filmen.
Habe das Plugin vom Vorredner auch schon ausprobiert und bin damit sehr zufrieden, doch auch deine vorgestellte Möglichkeit gefällt mir sehr, dass macht das präsentieren gleich einfacher.
Yeah, DANKE. Sehr gute Idee. Da ich noch zur Schule gehe, werde ich gleich mal meinen Lehrer fragen, ob ich so eine Art von Presentation bei ihm durchführen darf. (; Das würde mir wirklich viel Arbeit ersparen. Danke nochmal (: