Man sagt das doch so, oder? 'Der Schuster hat selbst die schlechtesten Schuhe', wenn man ausdrücken will, dass man zwar für seine Kunden hervorragende Arbeit macht, aber für sich selbst keine bis unzureichende? Genau dagegen steuert mein Online-Seminar Selbstmarketing für Freiberufler bei akademie.de, das morgen wieder los geht. Und ich freu mich schon.
Denn all die vielen "Aah, ja klar, das isses" oder "Jau, in DIE Richtung werd ich weiterdenken" im Verlauf der vier Wochen stimmen mich natürlich extrem fröhlich.
Und das Schönste daran: Die Teilnehmer erarbeiten sich diese befreienden Aha-Momente zusammen mit den anderen Teilnehmenden selbst, ich stups bloß ab und ab und an in bestimmte Richtungen und liefere die Arbeitsgrundlagen.
Und es macht wirklich oft 'klick':
Wenn's bei der Positionierung gerade hakelt oder sich jemand ganz frisch aufstellen will.
Wenn klar wird, welche Arbeitsschritte als nächstes in welcher Reihenfolge und Systematik abzuarbeiten sind, um das eigene Unternehmen erfolgreicher werden zu lassen, mehr Kunden/Aufträge zu bekommen, bekannter und respektierter zu werden.
Wenn sich Begriffe wie 'Corporate Design' oder 'Elevator Pitch' plötzlich mit Inhalt und Sinn füllen.
Wenn jemandem klar wird, dass und in welchen Punkten Selbstständigkeit Lebensqualität bieten kann und nicht nur 24/7-Plackerei.
Wenn sich plötzlich der Schalter zum Denken aus Richtung 'Kundennutzen' umlegt und die Leute mental die Schreibtischseite wechseln können.
Ich hab mich schon manchmal gefragt, warum die Teilnehmenden in diesen Seminaren so schnell so weitreichende Ergebnisse erzielen. Und ich glaub, es liegt an einer Mischung aus Folgendem:
- Die Teilnehmenden fokussieren sich allein durch ihre Anmeldung zu diesem Workshop über einen gewissen Zeitraum wirklich auf das Thema: Meine Selbstständigkeit, meine Positionierung, mein Marketing. Sie billigen diesen so wichtigen Themen Zeit und Energie zu – was sonst gern mal im Alltagsgeschäft hintendran bleibt. Da haben wir nämlich den barfüßigen Schuster…
- Die Arbeitsunterlagen von mir liefern den Teilnehmenden Halt und einen roten Faden: Sie bekommen wichtige Basis-Informationen und eindeutig formulierte Aufgaben, an denen sie entlangarbeiten können, ohne im riesigen Heuhaufen weltweiten Wissens selbst herumstochern zu müssen.
- Die recht freie Zeiteinteilung innerhalb der Wochenblöcke gibt den Teilnehmenden den Raum, sich dann an die Aufgaben zu setzen, wenn sie den Kopf einigermaßen frei haben und Zeit und Lust dafür mitbringen.
- Gleichzeitig ist der wöchentliche Abgabetermin jeweils eine Deadline, die ihnen dabei hilft, die Aufgabenstellung nicht im Sande versickern zu lassen.
- Die Tatsache, dass die Teilnehmenden nicht nur an ihrem eigenen Unternehmen entlangarbeiten, sondern auch jede Woche einem Mitteilnehmer ein Feedback geben, lässt sie gesunde Distanz zum eigenen Projekt gewinnen, bläst den Kopf frei und lässt sie über den Tellerrand gucken.
- Weil alle Ihre Lösungsvorschläge allen zugänglich machen, hat jedeR die Möglichkeit, in mehrere andere Unternehmen hineinzuschnuppern – schick, schick über den Gartenzaun zu lugen, sich inspirieren zu lassen und die Ideen anderer auf die eigene Selbstständigkeit zu transferieren.
- Die Blicke der anderen in den eigenen 'Topf' nehmen jedem die Betriebsblindheit. In Bezug auf das eigene Positionierungs- und Marketingzeugs steckt man oft so tief im Detail, das man Wichtiges, Naheliegendes, Fehlendes, Überflüssiges… übersieht.
- Die nicht vorhandenen Hierarchien – auch meine Rolle zumindest während des Seminars beschränkt sich auf die der Moderatorin und einer Feedbackgeberin unter mehreren – erleichtern das kollegiale Miteinander. Ich habe noch in keinem dieser Seminare irgendwelche Anflüge von Konkurrenzdenken oder Kollegenneid entdecken können – selbst wenn sich Teilnehmende in sehr ähnlichen Geschäftsfeldern tummelten.
Was mir natürlich auch immer gut gefällt: Auch ich selbst bekomme tonnenweise Inspiration aus dem Workshop – auch mein Fokus richtet sich in diesen vier Wochen immer stark auf mein eigenes selbstständig-Sein. Und ich hab bisher eigentlich jedes Mal hinterher gute neue Ideen für mich selbst gehabt. Hach, prima, morgen geht's wieder los…
Foto: Lollo, pixelio
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Tags:Marketing, Positionierung, Selbstmarketing, Seminar














Klasse! Der Artikel – hat was! Danke, wirklich super geschrieben.
Das klingt alles sehr interessant. Ich hoffe, es war toll.