Als Experte positionieren

29. Juni 2010 von

Bei akademie.de findet ihr den nächsten längeren Artikel von mir:

Als Experte positionieren: So mausern Sie sich zum gefragten Spezialisten

Kurzinfo:
Der Artikel ist in diese Kapitel untergliedert:

  • 1. Sich als Experte positionieren
  • 2. Maßnahmen und Möglichkeiten
  • 3. Fachartikel schreiben
  • 4. Netzwerken, aber richtig
  • 5. Akquise durch Renommee

Networtking und Expertenpositionierung sind für Selbstständige wichtige Instrumente des Selbstmarketing:

Für Kunden ist die Qualität einer Leistung/eines Produkts entscheidend. Als Dienstleister stehen Sie da aber vor einem Problem, weil Sie kein Produkt haben, das man testen, fühlen und anfassen kann. Das ist natürlich ungünstig – denn welcher Kunde kauft schon gern die Katze im Sack?

Muss er aber auch gar nicht. Lassen Sie Ihre zukünftigen Kunden doch in den Sack "hineinlugen". So kann er vorab der Gewissheit näher kommen, dass er das, was er erwartet, auch wirklich bei Ihnen findet.

Geben Sie Ihren zukünftigen Kunden Sicherheit, indem Sie sich als Experte positionieren! Nimmt der Kunde Sie als Experte auf Ihrem Gebiet wahr, kann er viel besser einschätzen, was er von Ihnen zu erwarten hat. Und das wirkt sich positiv auf seine Kaufentscheidung aus.

Der Expertenstatus verspricht aber noch weitere Vorteile: Sie erreichen ein großes Publikum und machen gleichzeitig noch unterschwellig Werbung für Ihr Unternehmen.

Netzwerke sind ein wichtiger Kanal, um sich vielen Menschen als Experte zu positionieren. Netzwerke sind aber noch viel mehr: Wissensfundus und Raum für kreativen Input, Kunden-, Multiplikatoren- und Empfehlerpool, Ideengeber und Chancenvermittler.

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3 Kommentare zu Als Experte positionieren

  1. Martin Grünstäudl on 29. Juni 2010 at 09:37

    Die Positionierung als Experte halte ich für ein sehr interessantes Thema. Allerdings gibt es wahrscheinlich nicht viel auf der Welt für das man mehr Geduld braucht (außer vielleicht für das erfolgreiche Betreiben eines Blogs :))

    Wenn man dann aber als Experte angesehen wird, läuft die Kundenakquise wie von selbst.

    Diese Tage erst kam ein Gründer zu uns, den wir wie immer fragten, wie er denn auf uns gekommen sei.

    Seine Antwort: er habe von jemandem gehört, dass wir auf Gründungen spezialisiert sind. ERfahren hat er das von jemandem, der nicht bei uns Kunde ist und auch niemals Kunde bei uns war und uns nicht einmal persönlich kennt. Er hat uns empfohlen weil wir schließlich Experten sind, so sagt man das halt in der näheren Region.

    Hätten wir vor Jahren nicht die Entscheidung getroffen uns zu spezialisieren, dann hätte er mit Sicherheit seinen eigenen Steuerberater empfohlen.

  2. Martina Schäfer on 29. Juni 2010 at 17:58

    Liebe Elke,
    Positionierung als Experte – da hast du wieder das brennende Thema für uns Dienstleister angepackt. Denn es kann schon ziemlich schwierig sein, Kunden von einem Angebot zu überzeugen, dessen Leistung sie nicht greifen können. Wer da schon als Experte in seiner Branche gilt, ist klar im Vorteil. Dein Artikel auf akademie.de ist nun ein toller Wegweiser auf dem vielleicht beschwerlichen Weg dahin.

  3. My Way on 26. Januar 2011 at 15:42

    Sich im Irrgarten der Anbieter als Experte zu empfehlen war schon immer wichtig und bleibt es auch. Daher: Zustimmung!

    Die Wege dahin sind heute etwas bunter geworden. "Früher" (ja, ich bin etwas älter) musste man wegweisende Fachartikel in guten Magazinen schreiben, Vorträge halten und Klinken putzen. Heute kann man das Empfehlungsmarketing vom Schreibtisch aus über Foren etc. starten. Dort kann man sich auch orientieren, welche Themen den Kunden interessieren, bei denen man Experte sein kann. Oft verlieren sich Dienstleister nämlich in Themen, die am Markt wenig bis gar keine Wahrnehmung haben und deswegen auch nicht zum Umsatz beitragen.