Mit 6 $ zum Traumjob: Der Mann weiß, wie CEOs ticken

7. Juli 2010 von

Was für eine coole Job-Bewerbung, die Werbetexter Alec Brownstein sich da ausgedacht hat:

Nix Bewerbungsmappe, nix Klinkenputzen, nix aufwendige Unterehmensrecherchen: 5 Google-Adwords-Anzeigen im Gesamtwert von 6 US$ und er hatte ihn, seinen Traumjob.

Er hat schlicht auf die Eitelkeit das exzellente Reputationsmanagement der CEOs seiner 5 Wunsch-Arbeitgeber gesetzt und angenommen, dass sie öfter ihren eigenen Namen googlen. Und: Strike!

5 Google-Adwords-Anzeigen -> 4 Vorstellungsgespräche -> 2 Jobangebote -> 1 Traumjob.

Gefunden hab ich diese geniale Bewerbungsstrategie bei der Textzicke.

Diese Idee sollte man sich merken – denn was als Job-Bewerbung funktioniert, sollte – vorausgesetzt, Zielgruppe und angestrebtes Ziel der Kampagne passen – zum Beispiel auch bei der Wunsch-Kunden-Akquise von Selbstständigen funktionieren. Oder gar zur Bekanntmachung eines neuen Produkts an ganz bestimmte, ausgewählte Personen.

Ich denke nur, dass dieses Mittel sehr (!) dezent und nur sehr (!) vereinzelt eingesetzt werden sollte, denn die Originalität geht schnell verloren und die Zielpersonen werden sehr schnell nur noch genervt sein.


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4 Kommentare zu Mit 6 $ zum Traumjob: Der Mann weiß, wie CEOs ticken

  1. Johann on 12. Juli 2010 at 18:57

    Interessante Möglichkeit, aber wie du auch bereits erwähnt hast es sollte dezent und vereinzelt genutzt werden.

    Ob das mit der Bewerbung auch in Deutschland Funktionieren könnte? :)

  2. Christian on 5. August 2010 at 18:39

    Die Idee ist so simple wie gut!

    @Johann: Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich glaube schon, dass das hier in Deutschland auch funktionieren wird. Wer hat sich nich nicht selbst dabei ertappt, wie man nach seinen eigenen Namen gegoogled hat? Die Firmenchefs in Deutschland werden das auch machen. Es kommt immer darauf an, bei wie vielen Chefs man sich auf diese Art und Weise bewirbt. Wenn man sich nur bei einem bewirbt, könnte es unter Umständen lange dauern, bis er nach sich sucht. Dumm ist es auch, wenn man bei zu vielen Anzeigen schaltet und sich einige der Chefs auch noch untereinader untereinander kennen und sich gegenseitig von einem sehr innovativen Bewerber erzählen, der sich über Adwords bei ihm beweoben hat. "Ach, bei dir auch?" ;-)

  3. Stefan on 21. Oktober 2010 at 14:03

    Die Idee ist stark, frech, clever. Wenn natürlich nun 1 Million Jobsucher sowas nachmachen, wird es sicher nervig. Stelle mir grad vor, wie Josef Ackermann die AdWords-Anzeigen der Jobsucher studiert ;-)

  4. Adwords-Agentur.org on 18. Januar 2011 at 21:14

    Hey das kannte ich noch nicht. Das ist ja eine klasse Idee. Ich habe mal flux ein paar Namen gegoogelt und keine Anzeigen gefunden. Das Thema scheint also noch frisch zu sein. Danke für den Hinweis.