Hihi, sehr schöner Artikel von Jan Tißler bei T3n: Wir basteln uns ein Social-Media-Desaster
Da gibt's 10 prima Tipps – durchaus nicht nur zum Schmunzeln, weil die Realität die Persiflage leider oft überholt -, wie man die Social Media
auch sehr gekonnt dazu nutzen [kann], um unangenehm aufzufallen oder seinem Image einen gut sichtbaren Schaden hinzuzufügen. Wie leicht das geht, zeigen wir hier: eine Praxis-Anleitung in zehn einfachen, gut nachvollziehbaren Schritten.
Dazu schreib ich doch mal 'ne Fortsetzung ;-)
- Social Media und Social Networks sind ja dazu da, miteinander in Kontakt zu treten. Andererseits fürchten Sie schon, dass andere zu viel über Sie erfahren. Also halten Sie Ihre Kontaktdaten überall besser gründlich versteckt. Sicher ist sicher…
- Das Achten auf Work Live Balance ist en vogue und wer viel arbeitet, muss auch mal feiern. Also laden Sie doch die Fotos ihrer Freunde von der feucht-fröhlichen Party gestern ins Internet. Nennen Sie auf jeden Fall deren Namen, damit auch anderen klar wird, wie lebensfroh Ihre Freunde sind.
- Transparenz ist wichtig: Also ruhig jeden wissen lassen, was der Kollege xy [hier vollen Namen einfügen] Ihnen gestern unter vier Augen an Details über den Deal mit [hier vollen Namen einsetzen] erzählt hat, den er hofft, bald abschließen zu können.
- Je mehr Kontakte Sie in den Social Media haben, desto besser. Also zurück zu den Wurzeln der Menschheit: Jagen und sammeln Sie Follower/Friends/Kontakte mit allen Mitteln. Die Masse macht's.
- Endlose Zweier-Diskussionen kommen nicht gut an in den Social Media. Also am besten gar nicht erst auf Fragen oder Bitten antworten.
- Stichworte zur eigenen Person oder Webadresse im Twitter-Profil angeben? Nee, das wäre ja Eigenwerbung – und die ist iih-bäh in den Social Media. Die Leute werden noch früh genug mitkriegen, mit wem sie's zu tun haben.
- Wir leben in einer hektischen Zeit. Sie haben viel zu tun. Da kann wirklich niemand von Ihnen verlangen, dass Sie auf solche Belanglosigkeiten wie Rechtschreibung oder Grammatik achten. Die Leser werden auch so schon verstehen, was Sie meinen.
- Sex sells. Also in möglichst jeden Tweet, jede Statusmeldung entsprechende Schlüsselworte einbauen.
- Eine der Grundregeln beim Networking heißt: Erst geben, dann nehmen: Daran sollten sich all die anderen Ihnen gegenüber gefälligst mal halten. Teilen Sie das Ihren Kontakten ruhig immer wieder unverblümt mit. Wenn die's dann immer noch nicht schnallen, reagieren Sie beleidigt darüber, dass Ihren Forderungen nach Unterstützung keine Folge geleistet wurde. Aber öffentlich. Sie wissen ja, Tansparenz ist wichtig.
- Nutzen Sie die Social Media ausschließlich als direkte Vertriebskanäle. Sie brauchen schließlich Umsatz und zu irgendwas muss dieser ganze Unsinn ja gut sein.
Danke an T3n für die nette Inspiration! ;-)
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Danke dafür!! :D