Ghostwriting

23. Februar 2010 von

GhostwritingEin eigenes Buch zu veröffentlichen, ist anscheinend – Whitepaper veröffentlichen hin, Fachartikel schreiben her – immer noch DAS Mittel der Wahl, um sich als Experte zu positionieren. Immer wieder bin ich erstaunt, wie sehr meine eigenen Bücher mein Renommee fördern.

Es gibt viele Menschen, die auf ihrem Gebiet exzellente Experten sind und die darüber mindestens ein gutes Buch schreiben könnten.

  • Wenn sie denn auch wirklich gut texten könnten.
  • Oder wenn sie ihrem Wissen, ihrem Können, ihren Thesen… eine Struktur geben könnten, die ein Buch lesenswert macht.
  • Oder wenn sie die Zeit übrig hätten, um ein Buch zu schreiben.

Trotzdem kann man sein eigenes Buch veröffentlichen (lassen). Denn genau dafür gibt es uns Ghostwriter

In enger Zusammenarbeit entwickeln der spätere Autor und der Ghostwriter das Buch.
Wobei die Arbeitsanteile zwischen Autor und Ghostwriter von Projekt zu Projekt unterschiedlich verteilt sind. Alles eine Sache der Absprache.

In der Öffentlichkeit und auf dem Buchtitel taucht dann allerdings der Ghostwriter – seine Berufsbezeichnung legt es schon nahe – dann allerdings nicht auf. Gar nicht. Er bleibt geheim.

Und natürlich kann ein Manuskript, das von einem Ghostwriter geschrieben wurde, genau wie ein allein durch den Autoren entstandenes jedem Verlag angeboten werden.

Mir macht Ghostwriting richtig Spaß.
Es hat für mich nur einen Nachteil: Keines meiner Ghostwriting-Projekte kann ich – logischer Weise – als Referenz angeben.

© 2009 – 2010, Elke Fleing. Alle Rechte vorbehalten. Nutzung, auch in Foren, Netzwerken… nur nach Absprache.

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